Erfreut zeigt sich der Präsident des Salzburger Wirtschaftsverbandes (SWV) KommRat Wolfgang Reiter über die Entscheidung des Landes zugunsten der 380 KV-Leitung. „Damit hat die Vernunft gesiegt, denn wir brauchen die Energie für Salzburgs Wirtschaft. In Österreich benötigen wir dringend den Ringleitungsschluss, da derzeit die bestehende 220 KV Leitung weit über 100 % ausgelastet ist. In der modernen Energiewirtschaft – aus dem Norden kommt die Windenergie und aus dem Süden den Photovoltaik – ist ein solches Netz unbedingt notwendig.“, sagt Reiter.

„Man muss halt jetzt auch besonders darauf achten, dass der Projektbetreiber Austrian Power Grid (APG) auch alle Vorgaben und Versprechen – insbesondere den Abbau der nicht mehr notwendigen alten 220 KV Masten – einhalten, um die Bedenken der Gegner endgültig zu zerstreuen“,  stellt der Präsident des SWV fest.

Einen Seitenhieb auf die Grünen-Chefin Astrid Rössler kann sich Reiter nicht verkneifen und meint, dass sie sich nun doch als verantwortliches Regierungsmitglied an die Gesetze und Beschlüsse zu halten habe. Immerhin hat sie vor der Wahl noch versprochen, alles daran zu setzen, das geplante Projekt zu verhindern.

„Von Ehrlichkeit und Gradlinigkeit keine Spur und reine Wählertäuschung, wenn es um die Erhaltung der Macht geht – auch davor sind die Grünen nicht gefeit“, resümiert abschließend Reiter.