SPÖ-KMU-Sprecherin warnt: Regierungspläne gefährden tausende kleine Betriebe in ihrer Existenz – „Wirtschaftsfeindlich und arbeitnehmerfeindlich“

Die von der Regierung geplante Streichung der AUVA-Zuschüsse zur Entgeltfortzahlung (Krankengeld) für Betriebe mit weniger als 50 Beschäftigten gefährdet tausende kleine und mittlere Unternehmen in ihrer Existenz, warnte die SPÖ-Sprecherin für Gewerbe und KMUs, Cornelia Ecker.

„Was die Regierung hier macht, ist einfach ein Riesenfehler. Das ist wirtschaftsfeindlich und arbeitnehmerInnenfeindlich. Für die schwarz-blaue Regierung zählen leider nur die Profite der Konzerne, die in den Wahlkampf von Sebastian Kurz eingezahlt haben – den Preis dafür zahlen die 250.000 kleinen und mittleren Unternehmen und die ArbeitnehmerInnen“, so Ecker.

Ecker verwies darauf, dass die AUVA ab dem 11. bis zum 42. Tag des Krankenstandes eines Arbeitnehmers bei Unternehmen bis zu 50 MitarbeiterInnen 50 Prozent und – neu seit 1. Juli – bei Unternehmen bis zu 10 MitarbeiterInnen sogar 75 Prozent der Kosten übernimmt. Das hilft der ganz großen Mehrzahl der heimischen Betriebe; denn 97 Prozent der Unternehmen haben weniger als 50 MitarbeiterInnen.

Das heißt freilich auch, dass die von der Regierung geplante Streichung der Zuschüsse mehr als 250.000 KMUs unmittelbar treffen wird, sagt Ecker.

„Der Zuschuss der AUVA hilft kleinen Unternehmen gegen existenzbedrohenden Risiken – und schützt erkrankte ArbeitnehmerInnen davor, dass die im Krankenstand gekündigt werden“, erläutert Ecker.