Nach den jüngsten Wirtschaftsdaten stagniert die österreichische Wirtschaft. Nach der Meinung von Wirtschaftsexperten droht Österreich jetzt sogar eine Rezession. Die wirkungsvollste Maßnahme dagegen sind Investitionen.

Der Salzburger Wirtschaftsverband (SWV) unterstützt daher die Forderung der Bundeswirtschaftskammer, zur Ankurbelung der Wirtschaft 180 Millionen Euro aus der Wohnbauforderung freizugeben“, sagt der Stadtvorsitzende des Salzburger Wirtschaftsverbandes Mag. Andreas Gfrerer.

Dagegen wird die Absicht der Salzburger Landesregierung, die Wohnbauförderung allein im Bundesland Salzburg künftig um 80 bis 100 Millionen Euro jährlich zu kürzen, als drohende Konjunkturbremse angesehen. Diese Investitionskürzung würde die Rezessionsgefahr deutlich erhöhen.

Wenn alle anderen Bundesländer in gleichem Ausmaß wie Salzburg rückfließende Wohnbaumittel unproduktiv ins Budget stecken und den Investitionen entziehen würden, käme man österreichweit auf einen Betrag von 1,3 Milliarden Euro. Das würde Österreich unausweichlich in die Rezession führen.

Bild: Mag. Andreas Gfrerer, Bezirksvorsitzender des SWV Salzburg Stadt

Rückfragehinweis: Mag. Andreas Gfrerer,  0664 190 40 08