Bei der Tagung des WKS-Wirtschaftsparlaments am Dienstag, den 3. Mai wurden die beiden Anträge des Salzburger Wirtschaftsverbandes mit großer Zustimmung einstimmig angenommen. Es handelt sich einerseits um einen Antrag zur Schaffung einer übergeordneten Stelle zur Bewertung, ob eine Scheinselbständigkeit vorliegt und der zweite Antrag verlangte eine Änderung der Fristen für die Begehungen zur sicherheitstechnischen und arbeitsmedizinischen Betreuung lt. Arbeitnehmerschutzgesetz.

Die Anträge können hier im vollen Wortlaut heruntergeladen werden:
Antrag zur Scheinselbständigkeit    Antrag zur Sicherheitstechnische & arbeitsmedizinische Betreuung

KommRat Wolfgang Reiter, Landespräsident des Salzburger Wirtschaftsverbandes ist hoch erfreut, dass sich die rund 100 Delegierten aller Fraktionen im Wirtschaftsparlament so positiv gegenüber den Anträgen des SWV verhalten haben.

„Das ist ein ganz wichtiges Signal für unsere Unternehmerinnen und Unternehmer, dass wir für sie gemeinsam an einem Strang ziehen und parteiliches Klüngeldenken im Abseits lassen“, stellt Reiter fest.

Salzburgs WK-Präsident Konrad Steindl betonte während der Sitzung mehrmals die Wichtigkeit der Zusammenarbeit und dankte KommRat Reiter für dessen Engagement bei der Weiterführung des „Handwerkerbonus“. Diese Aktion des Bundes wird es auch nach in den nächsten zwei Jahren geben und umfasst einen Rahmen von 20 Mio Euro.