Vier Anträge hat der Salzburger Wirtschaftsverband bei der letzten Tagung an das Wirtschaftsparlament am 24. November in der Wirtschaftskammer Salzburg gestellt. Alle vier wurden voll inhaltlich angenommen und haben die Delegierten des Salzburger Wirtschaftsparlaments offensichtlich überzeugt. „Damit sind wir mit unseren Ideen und Forderungen auf dem richtigen Weg“, sagt der Präsident des Salzburger Wirtschaftsverbands, Komm. Rat Wolfgang Reiter.

 

Mit dem Antrag „50 % der Anschaffungs- oder Herstellungskosten im ersten Jahr abschreibbar“ ist einerseits eine Erhöhung der Investitionsbereitschaft der Betriebe und andererseits eine Konjunkturbelebung für das Handwerk vorauszusehen und hilft nicht nur der Wirtschaft sondern dient auch der Arbeitsplatzsicherung, so Wolfgang Reiter.

 

Der Antrag zur uneingeschränkten steuerliche Abschreibmöglichkeit des Arbeitszimmers zu Hause für Selbständige soll vor allem den EPUs eine klare Regelung bescheren, ist der SWV-Präsident überzeugt.

 

Und der Antrag über die steuerliche Absetzmöglichkeiten für alle Kraftfahrzeuge ab einem  Koffer/Stauraum von 500 Liter soll eine klare Linie in diese Thematik bringen, da die Liste des Bundesministeriums für Finanzen für die vorsteuerabzugsberechtigten Kleinlastwagen, Kastenwagen, Pritschenwagen und Kleinbusse zwar sehr umfangreich, aber bei weitem nicht vollständig ist, argumentiert Komm.Rat Reiter.

 

Der ursprünglich eingebrachte Antrag auf Ausweitung des Handwerkerbonus auf € 10.000,00  Arbeitsleistungsobergrenze wurde schlussendlich dahingehend abgeändert, als dass die Dotierung und der Anwendungsbereich des Handwerkerbonus erhöht und ohne budgetmäßige Beschränkung über das Jahr 2015 prolongiert wird. Zum Thema „Handwerkerbonus“ haben übrigens gleich mehrere Fraktionen einen Antrag eingebracht.