Am 7. Oktober 2026 hat der Wirtschaftsausschuss des Salzburger Landtags einstimmig beschlossen, was viele kleine Betriebe seit Jahren fordern: Die Tourismusabgabe soll ab 2027 erst ab einem Jahresumsatz von 55.000 Euro fällig werden. Bisher liegt die Grenze bei 35.000 Euro.
Was steckt dahinter?
Die 55.000 Euro sind exakt die Grenze der Kleinunternehmerregelung im Umsatzsteuerrecht. Wer als Kleinunternehmen keine Umsatzsteuer verrechnet, soll künftig auch keine Tourismusabgabe zahlen. Zwei Grenzen werden zu einer. Weniger Ausnahmen, weniger Rechnen, weniger Verwaltung.
Wen betrifft es?
Rund 2.800 Ein-Personen-Unternehmen und Kleinbetriebe in Salzburg.
Wer hat es angestoßen?
Die Initiative kam von Roland Meisl, Vizepräsident des SWV Salzburg und Wirtschaftssprecher im Landtag. Er hat den Antrag gemeinsam mit seinem Landtagsklub eingebracht. „Wir wollen sie entlasten und ihnen den Rücken stärken“, sagt Meisl über die kleinen Betriebe.
Wie geht es weiter?
Jetzt ist die Landesregierung am Zug. Sie soll das Tourismusgesetz so ändern, dass die neue Grenze ab 2027 gilt. Wir schauen hin, bis es im Gesetz steht.
Für uns ist das ein erster Treffer in unserer Kampagne „Weg mit dem Bürokratiemonster“. Ein Treffer, mehr nicht. Meldepflichten, Formulare und Doppelgleisigkeiten kosten Betriebe weiter jeden Tag Zeit.
Unterstützen Sie die Petition, sie läuft bis 15. November
Keine Gewähr. Bitte klären Sie mit Ihrer Steuerberatung, ob das in Ihrem Fall zutrifft.


