Föderalismus, WKÖ-Reform und Verwaltungsbereinigung — unser Gespräch mit Landeshauptfrau Edtstadler

Gruppenfoto mit SWV-Salzburg-Präsident Peter Mörwald, stv. Klubvorsitzendem Roland Meisl, Landeshauptfrau Karoline Edtstadler, SWV-Österreich-Präsident Bernd Hinteregger und Geschäftsführer und Gemeinderat Hermann Wielandner in einem Raum des Salzburger Landtags.

Manchmal braucht es Gespräche, die über das tägliche Politikgeschäft hinausgehen. Das Treffen von SWV-Österreich-Präsident Bernd Hinteregger mit Landeshauptfrau Karoline Edtstadler war eines davon — gemeinsam mit SWV-Salzburg-Präsident Peter Mörwald, stv. Klubvorsitzendem Roland Meisl und Geschäftsführer und Gemeinderat Hermann Wielandner.

WKÖ-Reform — längst überfällig

Ein zentrales Thema war die dringend notwendige Reform der Wirtschaftskammer Österreich. Für uns als EPU und KMU ist das keine interne Organisationsfrage — es geht darum, ob unsere Interessenvertretung wirklich funktioniert. Ob die Pflichtmitgliedschaft ihren Preis wert ist. Ob die Strukturen schlank genug sind, um schnell auf das zu reagieren, was uns im Alltag betrifft. Wir erwarten uns von dieser Reform konkrete Entlastungen und eine Kammer, die näher an unserer Realität ist.

Föderalismus als Stärke — wenn er funktioniert

Ein starkes, funktionierendes föderalistisches System ist der Schlüssel für nachhaltige Entwicklung und wirtschaftliche Stärke. Entscheidungen sollen dort getroffen werden, wo ihre Auswirkungen spürbar sind — nah bei den Menschen, nah bei den Betrieben. Das ist kein politisches Schlagwort, sondern gelebte Praxis, wenn Länder und Bund an einem Strang ziehen.

Verfassungs- und Verwaltungsbereinigung — weniger Bürokratie, mehr Handlungsfähigkeit

Die Reformpartnerschaft der Bundesregierung bietet eine echte Chance: Verwaltungsstrukturen zu entschlacken, Doppelgleisigkeiten abzubauen und Genehmigungsverfahren zu vereinfachen. Für uns als EPU und KMU ist das direkt spürbar — jede Stunde weniger Bürokratie ist eine Stunde mehr für unser Kerngeschäft.

Respekt und gemeinsamer Wille als Grundlage

Was diesen Austausch besonders gemacht hat: der gegenseitige Respekt und der gemeinsame Wille, über Parteigrenzen hinweg Verantwortung zu übernehmen. Präsident Hinteregger schätzt Landeshauptfrau Edtstadler als Gesprächspartnerin, die zuhört und handelt. Und genau das brauchen wir: Handschlagqualität statt Stillstand, Vertrauen statt Schaukämpfen.

Wir nehmen aus diesem Gespräch klare Impulse mit — und arbeiten weiter daran, die Rahmenbedingungen für unsere Betriebe in Österreich zu verbessern.

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